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Veganer Käse – besonderer Genuss

Auf Käse zu verzichten, ist selbst bei überzeugten VeganerInnen oft ein wunder Punkt. Lange hielt sich die Meinung, dass vegane Alternativen nicht an den Geschmack von tierischem Käse herankommen – doch das gilt längst als überholt. Auch eingefleischte Käseliebhaber gehören mittlerweile zu den Fans der alternativen Sorten, die sowohl mit aufregenden Geschmacksrichtungen als auch mit ansprechender Optik überzeugen. Wir haben alle Informationen rund um veganen Käse für Sie gesammelt, damit auch Sie in eine Welt voll neuer veganer Möglichkeiten eintauchen können!

Woraus besteht veganer Käse?

Tierischer Käse besteht bekanntermaßen aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch oder einer Mischung dieser Milchen. Die milchfreien Alternativen hingegen können eine Vielzahl an Rohstoffe als Basis haben. Zu diesen zählen etwa Sojaprotein, Hefe oder Nüsse. Für feste Käsesorten wird zumeist mit Wasser, pflanzlichen Ölen und Stärke begonnen. Hefe sorgt für den käseähnlichen Geschmack, die richtige Konsistenz wird durch Nüsse oder Tofu erreicht. Veganer Frischkäse wiederum entsteht aus einer Basis von Sojaprotein und pflanzlichen Fetten, die dann mit Stärke, Säure, Gewürzen oder Salz gemischt wird. Cashewkerne sind übrigens die geheimen Stars der veganen Käseproduktion – sie überzeugen nämlich nicht nur durch ihre Konsistenz, sondern spielen auch geschmacklich eine große Rolle!

Wie wird veganer Käse hergestellt?

Dass die Unterschiede zwischen herkömmlichem und pflanzlichem Käse gar nicht so groß sind, zeigt sich schon in der Herstellung. Auch hier kommen Bakterien zum Einsatz – im Fall von veganem Käse sind diese dafür zuständig, Pflanzenproteine zu trennen. Die entscheidende Ähnlichkeit liegt aber im letzten Produktionsschritt. Veganer Käse muss genauso reifen, um Eiweiße, die auch in Pflanzen enthalten sein können, und Bakterien abzubauen. Wie bei traditionellem Käse ist dieser Schritt maßgeblich für Konsistenz und Aroma verantwortlich.

Welche Sorten gibt es?

Vegane Käsesorten zeichnen sich so sehr durch ihre Vielfalt aus, wie auch die traditionellen Produkte. Kein Wunder, schließlich wird sowohl beim traditionellen Produkt als auch bei der schmackhaften Alternative mit den gleichen Bakterienkulturen gearbeitet. Bei pflanzlichem Mozzarella zum Beispiel spielen gleich mehrere Komponenten zusammen – am Ende ist sowohl die zähe Konsistenz, das unverkennbar milchige Aroma und die Schmelzfähigkeit ganz ähnlich wie beim Original gegeben.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Bei veganem Käse gibt es eine simple Regel – je kürzer die Liste der Inhaltsstoffe, desto besser! Auch synthetische Zusatzstoffe, die eingesetzt werden um Konsistenz und Geschmack an das Original anzupassen, zeugen von einem nicht hochwertigen Produkt. Deshalb hilft es, auf Bio-Siegel zu achten. Diese stehen für Beschränkungen bei den Inhaltsstoffen. Außerdem werden bei der Herstellung von veganem Käse pflanzliche Fette eingesetzt – oftmals Kokosöl oder Palmöl – und diese sollten der Umwelt zuliebe nur aus zertifiziertem Anbau konsumiert werden.

Kann man veganen Käse zum Kochen verwenden?

Natürlich lassen sich auch mit pflanzlichem Käse großartige Gerichte zubereiten oder bekannte Rezepte vegan umschreiben. 

Die Möglichkeiten sind vielfältig und in unserer Rezeptsammlung finden Sie einen tollen Tipp für den Einstieg.


Hier gehts zum Rezept: Grünkern Bolognese mit veganem Parmesan!