Jetzt für den Newsletter anmelden und viele Vorteile sichern.
Artikel wird in den Warenkorb gelegt...

Werden Sie zum Grillgott!

Sie befinden sich hier:

MERKUR Grill gut

Auch Sie können Fleischberge versetzen!

Mit den richtigen Tipps und Tricks wird Ihr Grillabend zu einem unvergessenen, kulinarischen Genuss.

Medium, rare oder well done?

Im Gegensatz zu Geflügel-, Schweine- oder Kalbfleisch, das idealerweise ganz gar gegrillt wird, stellt sich beim Rindfleisch die Frage nach der gewünschten Garstufe.

Man unterscheidet 3 verschiedene Garstufen, die Sie anhand eines Drucktests mit dem Finger und bestimmter optischer Kriterien selbst erkennen können.

Rare - im Kern noch roh
Steak - innen blutig


Das Fleisch fühlt sich weich an, es federt stark. Optisch erkennt man dieses Stadium daran, dass sich die Fleischfasern zu verändern beginnen.

Medium - rosa im Kern
Steak - medium gegart


Das Fleisch ist elastisch und gibt leicht federnd nach. Hier beginnt Fleischsaft aus den Poren zu treten ("Wenn der Saft aus den Poren steigt"). Bei einem Testschnitt erscheint die Anschnittfläche deutlich rosa-orange.

Well done - durchgegarte Optik
Steak - durchgegart


Hier tritt der Fleischsaft schon verstärkt aus. Bei einem Testschnitt erscheint die Anschnittfläche optisch grau und durch. Lässt man aber die Schnittfläche einige Minuten unberührt, so erscheint ein zartoranger, schmaler Kern. Diese Kompromiss-Variante ist noch empfehlenswert.

Gleich ausprobieren


Direkt oder indirekt Grillen?


Jeder Grillmeister sowie jedes Stück Fleisch hat seine eigenen Bedürfnisse und Vorlieben. Wir haben Ihnen die zwei Hauptgarmethoden kurz und knackig zusammengefasst.

Direktes Grillen
Heiße Grillkohle


Bei der direkten Grillmethode liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle (Glut). Diese ursprünglichste aller Grillmethoden ist in erster Linie für kleine Portionsstücke geeignet, welche kurze Garzeiten aufweisen, die unter 20 Minuten liegen.

Dazu gehören z.B. Steaks, Koteletts, Spieße, sowie Würstchen und rasch gegarte Gemüsesorten.

Mit der direkten Grillmethode erhält das Grillgut eine schöne, karamellisierte Kruste mit intensivem Aroma. Diese Methode wird bei allen Grills ob mit Holzkohle oder Gas betrieben eingesetzt.

Indirektes Grillen
Heiße Grillkohle


Bei der indirekten Grillmethode liegt das Grillgut seitlich neben der Hitzequelle (Glut), und das Grillgerät benötigt einen Deckel. Durch die seitlich angeordnete Energiequelle (Glut), steigt die Hitze auf und wird am Deckel und an der Innenseite des Grills reflektiert. Die heiße Luft zirkuliert nun wie bei einem Backrohr, oder Heißluftgerät. Das Grillgut muss daher kein einziges Mal gewendet werden und wird gleichmäßig gebräunt.

Diese Methode empfiehlt sich für Grillgut, das über 20 Minuten Garzeit benötigt.

Dies sind größere Grillagen, wie ganze Bratenstücke, ganzes Geflügel oder Geflügelteile, ganze Fische, aber auch kleineres Grillgut, welches sehr empfindlich auf Hitze reagiert, ist von dieser indirekten Grillmethode sehr angetan. Vor allem Mehlspeisen und Früchte gelingen auf diese Weise hervorragend.

Für die Grillpause


Marinaden und Beilagen


Was wäre das perfekte Grillfest ohne Saucen? Rauchige Barbecuesauce, cremige Knoblauchsauce oder fruchtiges Mango Chutney - das sind die passenden Begleiter zu jeder Speise vom Grill.

Salat, Kartoffeln und Baguette runden das Schlemmen ab. Wenn das Grillgut doch ein bisschen länger dauert greift man gerne zu den Beilagen. Es gibt genug kreative Wege und auch diese zu einem Highlight zu machen. Für heiße Sommertage eignet sich zum Beispiel ein Melonensalat ideal - Melonen enthalten viel Flüssigkeit und erfrischen bei hitzigen Temperaturen.

Kräutermarinade
Diverse Kräuter in Holzschale


1/2 Bund Petersilie, 1/2 Bund Kerbel, 1/2 Bund Estragon, 1/2 Bund Basilikum, 1/2 Bund Kresse, 1/2 Bund Rosmarin, 1/2 Bund Schnittlauch, 1/2 Bund Dill, einige Pfefferminzblätter, 1/2 l Sonnenblumenöl, Saft einer Zitrone

Alle Kräuter hacken, mit Zitronensaft und Öl vermischen und einige Zeit rasten lassen. Das portionierte Fleisch in die Marinade einlegen und verschlossen im Kühlschrank ein bis zwei Tage aufbewahren.

Kokos-Curry Marinade
Gelbes Currypulver auf Holzlöffel


1/4 l Kokosmilch, 1 EL Zucker oder Honig, 1 EL Curry, 1 TL rote Currypaste, 1 TL fein gehacktes Zitronengras

Alle Zutaten vermischen und das Grillgut ca. 2 Stunden vor dem Grillen mit der Marinade bestreichen und im Kühlschrank ziehen lassen. Nicht zu heiß grillen, da der Zucker rasch karamellisiert.

Limette und Honig Marinade
Honig im Glas


250ml Erdnussöl, Saft von 2 Limetten, 1 EL Weinessig, 2 TL Honig, 3 Zwiebel grob gehackt, weißer Pfeffer

Alle Zutaten gut vermischen und das Fleisch darin einlegen. Diese Marinade eignet sich besonders gut für Geflügel!

Hot & Sweet Marinade
Rote Chilischoten


1/4 l Sweet-Chili-Sauce, 4 getrocknete Chilischoten gehackt, Saft von 2 Zitronen, 4 EL Honig, 2 Knoblauchzehen gehackt

Alle Zutaten gut vermischen und Hühnerflügerl oder Spareribs damit marinieren.

Biermarinade
Krug Bier


3 EL Olivenöl, 2 EL Bier, 1 TL Senf, 1/2 TL Senfkörner, Petersilie fein gehackt, Thymian, weißer und schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten gut vermischen. Diese Marinade eignet sich besonders gut für Steaks aus Rind- und Schweinefleisch.

Die nötige Würze