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Soja aus dem Donauraum

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Hand hält Sojabohnen aus dem Donauraum

Soja aus dem Donauraum

Neue Maßstäbe bei gentechnikfreier Tierfütterung

REWE International AG setzt als Vorreiter auf Soja aus Europa und leistet so einen wertvollen Beitrag gegen gentechnisch veränderte Futtermittel und für den Erhalt des Regenwaldes in Südamerika. Ab Herbst 2013 - also unmittelbar nach der ersten Donausoja-Ernte - werden sämtliche über MERKUR vermarkteten Eier von österreichischen Legehennen stammen, die ausschließlich mit gentechnikfreiem, zertifiziertem Soja ernährt werden, das zu 100 Prozent aus dem erweiterten Donauraum stammt. Für den Konsumenten wird die Umstellung keine finanzielle Mehrbelastung bedeuten.

REWE International AG ist ein langjähriger Vorreiter im Kampf für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion. Gerade beim Tierfuttermittel Soja zeigt sich ein bedauernswerter internationaler Trend: Bereits 80% der global gehandelten Ware ist gentechnisch modifiziert. Mit der Umstellung der gesamten Tierfütterung bei Legehennen auf gentechnikfreies, zertifiziertes Soja aus dem Donauraum will das Unternehmen ein Zeichen für mehr Lebensmittelqualität und mehr Nachhaltigkeit setzen. Mit dem Abschluss des Donausoja-Jahreskontrakts bereits jetzt vor der Ernte schafft REWE International AG auch Sicherheit für die Produzenten von europäischem Soja.

Hofstädter Hühner

Hofstädter Hühner

Mittelfristig wird auch die konventionelle Hühnerfleischproduktion davon betroffen sein. Das Futtermittel der Masthühner der Eigenmarke Hofstädter wird bis 2015 auf europäisches gentechnikfreies Soja umgestellt. Schon jetzt kommt ein Teil die Futtermittelration aus Europa. Die Beschaffung von gentechnikfreiem Soja aus dem Donauraum ist kostenintensiver als der Import von Übersee-Soja.

Sojaanbau als globales Problem:

Der Hintergrund der aktuellen Sojaproblematik ist globaler Natur: Die weltweite steigende Nachfrage nach kostengünstigen Futtereiweißquellen hat in den vergangenen Jahren zu einem starken Anstieg beim Anbau von Sojabohnen geführt. Die weltweite Sojaproduktion umfasst rund 260 Millionen Tonnen Soja pro Jahr, vor allem aus den großen Sojaanbauländer wie Brasilien oder Argentinien. Die weltweite Sojaanbaufläche beträgt ca. 100 Millionen Hektar. Das entspricht ungefähr der vierzigfachen Größe der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche Österreichs. Alleine 33 Millionen Tonnen werden pro Jahr nach Europa importiert. Die Probleme, die sich daraus ergeben sind zahlreich und gravierend: Sie reichen von der Zerstörung von wertvoller Regenwaldfläche in Südamerika über die Freisetzung von großen Mengen an klimaschädlichen CO2 bis hin zur globalen Ausbreitung der Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut. Mit der Umstellung auf europäischen Donausoja leistet REWE International AG einen Beitrag zur Minderung weitreichender globaler ökologischer und sozialer Probleme.