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Genuss als Berufung

Österreichische Weine sorgen auch international immer wieder für Furore. Und das völlig zu Recht – die Böden der heimischen Weinbaugegenden liefern vielfältige Aromen, die sich in den Weinen wiederspiegeln. Statistisch wird mehr Weiß- als Rotwein angebaut, subjektiv betrachtet sind es aber alle Sorten wert, ausprobiert zu werden. Im Folgenden möchten wir Ihnen vier besondere Weingüter und ihre Qualitätsweine vorstellen.

RENNER & rennersistas

Der Famlienbetrieb mit dem ungewöhnlichen Namen besteht schon seit 1988 und wird seit 2014 in dritter Generation von den Schwestern Stefanie und Susanne Renner geführt. Seit 2020 ist auch Bruder Georg im Betrieb und zu dritt wird streng biologisch bewirtschaftet. Das Gebiet um Gols im Burgenland ermöglicht den Anbau von komplexen, nuancenreichen Sorten und das Angebot reicht von Schaumwein, über Rot-, Weiß- und Roséwein bis zu Prädikatsweinen. Empfehlung des Hauses: First shake it, then drink it!

Weingut Hiedler

Am niederösterreichischen Weingut Hiedler entsteht schon seit 1856 Wein, der geprägt ist von den besonderen Böden um Langenlois im Kamptal. Kalkreicher Löss, toniger Lehm, kristallines Urgestein – die Herkunft lässt sich im Endprodukt erschmecken. Dabei wird auf Mikroorganismen und Insekten Rücksicht genommen, indem weder Herbizide noch Insektizide eingesetzt werden. Im Repertoire gibt es verschiedene Weiß- und Rotweine und auch einen Süßwein Weißburgunder. Oder darf es ein bisschen mehr sein? Dann empfiehlt sich der Grüne Veltliner „Big Bottle“ 2019 – denn hier ist der Name Programm.

Weingut Zahel

Nach Eigenaussage stellt der Familienbetrieb Zahel die charmantesten Weine Wiens her. Wenn man bedenkt, dass die Reben tatsächlich teilweise auf Weinbergen mit Blick über die Stadt wachsen, dann ist man gerne bereit, dem Glauben zu schenken. Sämtliche Weine werden außerdem nach den Demeter-Richtlinien biodynamisch hergestellt. Einerseits, weil es für den Wein gut ist. Und andererseits, weil die Schmetterlinge auf dem Etikett zwar schön, in der freien Natur aber umso schöner sind. Neben Weiß- und Rotweinen hat das Weingut auch einen Bio Rosé Sekt im Programm, in traditioneller Flaschengärung und 18-monatiger Feinhefelagerung von Hand gerüttelt. Leidenschaft bis in den letzten Arbeitsschritt eben.

Weingut Huber

Seit mehr als 250 Jahren befindet sich das Weingut Huber in Familienbesitz, Inhaber Markus Huber wurde 2015 zu Österreichs „Falstaff Winzer des Jahres“ gewählt. Anspruch des Traditionsweingutes ist es seit jeher, Weißweine höchster Qualität zu erzeugen, die ihre Herkunft wiederspiegeln. Dieses Stück Niederösterreich können Menschen in mittlerweile über 20 Ländern erschmecken, in die der Wein weltweit exportiert wird. In jeder Flasche stecken Eleganz, feine Mineralität, Präzision und Vielschichtigkeit, kein Wunder – denn einige Weingärten im Traisental sind nicht viel größer als der Garten eines Vorstadthauses.